Konzept und Inhalt des Kollegs

Lieber Interessent, liebe Interessentin,

wenn Sie als Berater Meisterschaft erreicht haben, wissen Sie, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich mit der eigenen Professionalität auseinander zu setzen. Mit den jeweils zweitägigen Kollegs, bieten wir Ihnen dazu echte Power-Seminare, auf denen wir das ganze Spektrum von Coaching über Organizational-Change zum HR-Management zielgruppengerecht abdecken:

Struktur / Ablauf der Kollegs:


  • Rolf Balling und andere Professio-Lehrtrainer werden Konzepte, Gedanken, Ideen vorstellen und zusammen mit den Teilnehmern diskutieren und vertiefen
    (Siehe die unten aufgelisteten seminarspezifischen Themen)
  • Sie als Teilnehmer sind herzlich eingeladen, eigene Konzepte oder Erfahrungsberichte vorzustellen und mit uns zu diskutieren
  • Sie können auch eigene Projekte / Fragestellungen einbringen und die Kompetenz der Anwesenden nutzen, um Interventionsoptionen abzusichern bzw. zu erweitern
  • Dann haben Sie die Möglichkeit, sich als Supervisor - unter unserer Anleitung- zu erproben. Dies an Themen die im Rahmen kollegialer Beratung von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingebracht werden.
  • Nicht zu vergessen, der kollegiale Austausch über aktuelle Trends und Projekte auf dem Markt.

Die Kollegs sind für Profis mit Professio-Erfahrung konzipiert, sie stehen aber auch für andere KollegInnen mit ähnlichem Professionalisierungs-Level offen.

Insgesamt wollen wir wieder das Kunststück fertig bringen, Vertrautheit mit Anregung und feste Themen mit Raum für spontane Entwicklungen zu verbinden.

Alle Seminare finden jeweils Montag/Dienstag im Hotel Grünwald in Ansbach (Raum Nürnberg) statt.

Die Seminare werden von Rolf Balling und Erich Hartmann geleitet, wobei Rolf Balling durchgängig dabei sein wird. Weitere Lehrtrainer werden bei Bedarf eingeladen.


8. und 9. Dezember 2008:

Schlanke und robuste Change-Begleitungs-Architekturen
Nach vielen Jahrzehnten von Organisationsentwicklung kann auf ein reichhaltiges Instrumentarium für Change-Architekturen zurückgegriffen werden. Die Herausforderung der letzten Zeit besteht nun darin, ressourcenschonende und gleichzeitig robuste Architekturen zu erproben; das Change-Management selber kommt auf den Rationalisierungsprüfstand. Dabei stellen sich Fragen wie:


  • Was können inzwischen - gut ausgebildete - Führungskräfte im Rahmen ihrer Rolle, auch ohne Berater gestalten?
  • Wie verzahnt man Fachberatung und Prozessberatung effektiv?
  • Wie sorgt man bei einer "Lean-Architektur" dafür, dass keine riskante "Magersucht" ausbricht?
  • Wie sorgt man für ein exzellentes Informationssystem, um die verfügbaren Change-Ressourcen optimal steuern zu können?
  • Wie kann man die bereits verfügbaren Stellhebel der "Normalorganisation" systematisch einsetzen, um den Change abzusichern und lebendig zu halten?
  • Welchen Stellenwert haben Supervision und Coaching in einem Lean-Prozess?


4. und 5. Mai 2009
Die Essenz Systemischer Sichtweisen/Methoden/Tools

Inzwischen bekennen sich die meisten Trainer und Berater dazu, „systemisch“ zu arbeiten. Allein, wenn man fragt was das konkret bedeutet, erhält man meistens wolkige Antworten.

Auf diesem Seminar wird es darum gehen, knapp und präzise darzustellen, was aktuell als „Systemisch“ angesehen wird. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:

  • Was macht in der Essenz systemisches Denken und Handeln aus?
  • Was ist denn wirklich neu und speziell am systemischen Denken?
  • Wie passt das zum Stand der Wissenschaft in anderen Disziplinen?
  • Welche Regeln, Vorgehensweisen und Tools leiten sich daraus ab?
  • Was bedeutet das konkret für den Stil und die Positionierung eines Beraters/Managers?
  • Was kann ein Klient dabei erwarten, und was nicht?

12. und 13. Oktober 2009
Supervision/Kollegiale Beratung, Prinzipien/Modelle/Tools

Supervision hat sich als „Fallarbeit“ in der Entwicklung von Führungskräften und in allen Formen der Professionalisierung etabliert. Auch von Trainern erwartet man inzwischen, dass sie Fallarbeit und Kollegiale Beratung durchführen bzw. anleiten können. Auf diesem Seminar geht es um folgende Fragen:


  • Was sind bewährte Formate für Supervision, Fallarbeit und Kollegiale Beratung?
  • Wie definiert man sinnvoll die Rollen einer Supervisorin, eines Intervisions-Moderators und eines Moderators in der Kollegialen Beratung?
  • Welche Supervisionskonzepte, Regeln und Modelle geben eine gute Orientierung?
  • Wie erfolgt die Abgrenzung zu Psychotherapie, Coaching und fachlicher Kontrolle?
  • Wie bringt man die eigene professionelle Persönlichkeit in seinen Supervisionsstil ein?
  • Was sind die Kriterien für eine gelungene Supervision?

Es gibt noch freie Plätze. Melden Sie sich an.

Mit dem Wunsch auf gelungene Kollegs.

Herzliche Grüße

Erich Hartmann und Rolf Balling



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