Erich Hartmann

Beiträge von Erich Hartmann auf dem DGTA-Kongress 2006

Erich Hartmann und Günther Mohr: Von TA in Organisationen zur Organisationalen TA

 

Drei wesentliche Kräfte verändern heute die Kommunikation in Organisationen: technologische Entwicklungen, Wirtschaftsstrukturen und kulturelle Werte der Menschen. Organisationale TA entsteht auf diesem Hintergrund.

Dazu beleuchten wir den kommunikativen Raum in der Organisation anhand eines Praxis-Fall-Beispiels, zeigen dabei unsere Steuerungsideen auf dem Hintergrund organisationaler TA auf.

Unser Ziel ist es, in der Praxiswahrnehmung und der Konzeptualisierung eines Beratungsprojektes kommunikative Spielräume lösungs- und zielorientiert einzusetzen.

Dies hat entscheidende Auswirkungen auf die Auswahl der Stellhebel:

• Design der Beratungs-Architektur

• Wertevermittlung der BeraterInnen

• Auswahl der Konzepte

• Auswahl der Methoden Großgruppe, Seminar, coachingorientierte Führung, vertikale Teams, kollegiale Beratung.

Organisationale TA hat vielfältige Perspektiven auf  Organisationen im Blick und nutzt sie im kommunikativen Prozess der Veränderung.

Rollenmanagement (Vortrag und Workshop)

 

Wie verändern sich die Kommunikationsräume aus der Rollenperspektive, wie kann das in sinnvoller Weise auch gesteuert werden?

Kommunikationsräume und Kommunikationsrichtung verändern sich mit den Rollen, mit denen wir uns identifizieren und die wir gerade ausüben. Spielmöglichkeiten für Kinder in der Nähe des Urlaubhotels werden von Eltern mit Kindern im Spielplatzalter positiver aufgenommen als vom Seminarleiter, der im gleichen Hotel ein Training oder ein Seminar durchführt und die Fenster geschlossen halten muss, damit die Seminarteilnehmer ihm trotz der Spielgeräusche zuhören.

Im Workshop bzw. Vortrag werde ich sowohl darstellen, wie sich die Wahrnehmungs- und Kommunikationsräume aus der Perspektive unterschiedlicher Rollen verändern. Anhand von Beispielen aus Coaching und Organisationsentwicklung stelle ich dar, wie das Management der beteiligten Rollen die Kommunikationsräume der Beteiligten überschaubar und handhabbar halten kann ohne zu stark und unzulässig zu vereinfachen.

Das Thema wendet sich hauptsächlich an Anwender im Bereich Organisation, ist jedoch auch für Angehörige anderer Anwendungsfelder leicht übertragbar. Im Workshop am Nachmittag biete ich Übungen und Diskussion zum Management und bewussten Steuern der eigenen Rollen an.

Erich Hartmann und Hans Dieter Wilms: Der Beitrag und die Verantwortung von Personalentwicklung (PE) und Personalmanagement (PM) im Unternehmen - Spielräume, Freiräume, Strafräume, Wirkräume

 

Personalentwicklung und Personalmanagement stehen im Spannungsfeld der Interessen der Mitarbeiter einerseits und den Interessen des Unternehmens andererseits. Die Bühnen, auf denen interne und externe Akteure auftreten, sind vielfältig. Die einzelnen Bühnen eröffnen allerdings sehr unterschiedliche qualitative kommunikative Räume. In unserem Beitrag wollen wir beleuchten, welche Spiel- und Freiräume, Wirkräume sich dabei auftun oder geschaffen werden können. Wir verbinden konzeptionelle theoretische Ansätze mit Praxisbeispielen aus unserem Erfahrungsbereich und zeigen, wie TA und andere Konzepte genutzt werden können, die kommunikativen Räume zu erschließen.



Druckversion