Dr. Johann SchneiderBeiträge von Dr. Johann Schneider auf dem DGTA-Kongress 2008Arbeit und Spiel (Teil 1: Konzepte) Faszination, Konflikt , Synthese?
Wie tragen wir als Coach dazu bei, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Unternehmen ihr Arbeits- und Privatleben gelingt, sie ihre vom Leben gestellten Aufgaben meistern? Ich stelle in diesem Workshop mein "Meisterschaftsmodell" als übergeordnete Landkarte vor und gebe konzeptionelle und methodische Anregungen für die Integration körperlicher, seelischer, geistiger und spiritueller Aspekte im Coaching. Dabei nehme ich in diesem Workshop insbesondere in den Focus, wie durch Erfahrungen und Übungen auf der körperlichen Erlebnisebene Weg-Ziel-Orientierung, Sinnhaftigkeit, Leichtigkeit und spielerische Qualität für die Aufgaben des Lebens vermittelt werden können.
Zeit: Samstagvormittag, 180 Minuten TA-Vorerfahrung: Alle Anw. bereich: Alle TN: unbegrenzt Materialien: Leinwand, Flipchart, Beamer
Arbeit und Spiel (Teil 2: Golfübungen) Faszination, Konflikt, Synthese?
Anhand von Golfübungen wird den TeilnehmerInnen die Kernaussage des Meisterschaftsmodells vermittelt. Sie können einige der im 1. Teil des Workshops vorgestellten Konzepte für sich erfahren und mit mir auf ihre Bedeutsamkeit für sich selbst als Person und für sich selbst in ihrer professionellen Rolle reflektieren. Voraussetzungen für die Teilnahme sind körperliche Gesundheit, Interesse und Sportkleidung. Golfkenntnisse sind nicht erforderlich.
Zeit: Samstag: 15:00 Uhr bis 18:30 Anw. Bereich: Alle TN: 12 TeilnehmerInnen Ort: WINSTON golf GmbH, Kranichweg 1, 19065 Vorbeck (10km von Schwerin entfernt, eine Wegbeschreibung erhalten Sie bei der Anmeldung) Unkostenbeitrag: 15 Euro/TN Anmeldung: im Kongressbüro Arbeitsmaterialien: stelle ich selbst
Beitrag von Dr. Johann Schneider auf dem DGTA-Kongress 2007Vom Selbst zum Ich zum Wir - Stufen der Autonomieentwicklung
Von Eric Berne wird die Weiterentwicklung der Autonomie als zentrale Zielvorstellung in der Entwicklung von Personen verstanden. Im „Stufenmodell zur Entwicklung der Autonomie“ vertieft Vincent Lenhardt (1992) diesen Begriff und stellt sehr anschaulich die Entwicklung in verschiedenen Stufen dar.
In diesem Workshop (Vortrag) stelle ich dieses Modell an Beispielen dar; ich ergänze es durch eigene interventionsstrategisch hilfreiche Begriffe und zeige Parallelen zu dem Modell „Cycles of Power“ von Levin (1982), zu den Riemannschen Grundformen der Angst (1974) und zu Machtaspekten auf.
Die Zusammenschau dieser Dimensionen persönlicher Autonomieentwicklung ermöglicht professionellen Begleitern von Personen, Gruppen und Teams, sich selbst in ihrer Rolle zur Förderung der persönlichen Autonomie ihrer Klienten zu verstehen.
TN unbegrenzt Zielgruppe Fortgeschrittene Anwendungsbereich alle Dauer 3h
Beitrag von Dr. Johann Schneider auf dem DGTA-Kongress 2006Von der Kunst erwachsen zu handeln
Die Ich-Zustands-Theorie und ihre Anwendung stößt durch ein nicht logisch durchdachtes Theoriegerüst und das Ignorieren dessen, was Worte und Metaphern bewirken, an Grenzen. Ich stelle eine Ich-Zustands-Theorie vor, die nach dem Grundprinzip der Strukturanalyse und der wirklichkeitskonstruktiven Kraft von Worten und Metaphern durchdacht und geordnet ist. Ich ergänze sie durch Erwachsenen-Ich-Zustände und eine "Rollenintegrierte Transaktionsanalyse", in der Rollen und Ich-Zustände nebeneinander gestellt werden. Das sogenannte Verhaltensmodell reduziere ich, wie bei Bernes Anfängen, auf die "Verhaltensdiagnose", das Egogramm erweitere ich. In diesem Workshop haben Sie die Möglichkeit diese Theorieentwicklung nachzuvollziehen, zu hinterfragen und Anregungen für ihre Berufspraxis zu erhalten. "Kommunikative Spielräume - Vom Zwang zur Freiheit" (Vortrag und Workshop)
In diesem Vortrag möchte ich das Dynamische Handlungspentagon vorstellen, einer Weiterentwicklung der Antreibertheorie. In diesem Modell postuliere ich fünf Handlungsfähigkeiten, die in der Antreiber- und Gegenantreiberdynamik zwanghaft ausgestaltet übertrieben oder untertrieben werden. Ich zeige auf, wie die fünf Antreiber- und Gegenantreiberverhalten miteinander verbunden sind (deshalb dynamisch) und wie durch das Adressieren dieser Fähigkeiten Antreiber- und Gegenantreiberverhalten aufgelöst und die Energie für bewusstes Handeln freigesetzt werden kann. Kommunikative Spielräume lassen sich herstellen und ausfüllen durch Spielfreiheit und die Freiheit von psychologischen Spielen und Zwängen (Antreiberdynamik). Es bedarf dazu in der TA-Kultur einer Neubelebung eines positiven Spielbegriffs, wie es Boyd und Boyd mit der Postulierung von Spielen als 7. Art der Zeitgestaltung gemacht haben. Es ergeben sich fünf kommunikative Spielräume: Sich zu verbinden (assoziieren) und sich zu distanzieren (dissoziieren), in der Kommunikation Kraft den Ressourcen entsprechend einzusetzen, Vorstellungskraft zu entfalten und im passenden Tempo Raum und Zeit miteinander zu gestalten. Druckversion | ||
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